Der wichtigste Wetterschutz im Trikot

Windjacke fürs Fahrrad: leicht, packbar, windfest

Startseite / Windjacken

Die Windjacke ist das vielseitigste Kleidungsstück am Rad. Sie wiegt kaum etwas, passt in die Trikottasche und rettet an kühlen Morgen, in Abfahrten und bei plötzlichem Wetterumschwung die Tour. Für Herren und Damen gibt es sie vom ultraleichten Windbreaker bis zur robusten Allroundjacke. Hier erfährst du, welche Windjacke zu dir passt.

Was eine Windjacke leisten muss

Fahrtwind entzieht dem Körper Wärme – schon bei 25 km/h deutlich spürbar, in der Abfahrt noch mehr. Die Windjacke blockiert diesen Wind, ohne die Wärme und den Schweiß vollständig einzuschließen. Die Kunst liegt im Gleichgewicht zwischen Winddichtigkeit und Atmungsaktivität. Eine reine Plastikjacke hält den Wind ab, lässt dich aber im Anstieg im eigenen Schweiß stehen.

Ultraleichte Windjacke oder Allroundjacke?

  • Ultraleichte Windjacke (Windbreaker): oft unter 100 Gramm, lässt sich auf Faustgröße zusammenrollen. Ideal als Notfalljacke für Abfahrten und kühle Morgenstunden. Der dünne Stoff ist meist nur leicht wasserabweisend.
  • Allround-Windjacke: etwas schwerer, mit robusterem Stoff, wasserabweisender Ausrüstung und oft Belüftungsöffnungen. Sie kann bei zehn bis fünfzehn Grad den ganzen Tag getragen werden.

Windjacke oder Weste?

Eine Windweste schützt den Oberkörper und lässt die Arme frei. Sie ist luftiger und noch kleiner verpackbar. Die Jacke schützt zusätzlich die Arme und ist bei kühleren Temperaturen oder mit kurzärmeligem Trikot die bessere Wahl. Viele Fahrer kombinieren: Weste plus Armlinge ergibt eine flexible Alternative zur Jacke.

Worauf du beim Kauf achten solltest

MerkmalWorauf achten
Schnitteng anliegend, damit nichts flattert; Rücken verlängert
Ärmellang genug in Fahrposition, elastische Abschlüsse
Packmaßpasst in eine Trikottasche
Belüftungatmungsaktiver Rücken oder Netzeinsätze
Reißverschlussdurchgehend, mit zwei Schiebern praktisch
Sichtbarkeithelle Farbe oder Reflektoren
Zugang zu den TaschenÖffnung am Rücken oder kurze Jacke, die Trikottaschen frei lässt

Windjacke für Damen

Damenmodelle sind an Schultern schmaler und an der Hüfte weiter geschnitten. Die Ärmel sind oft etwas kürzer. Eine Herrenjacke flattert bei Frauen häufig an Schultern und Rücken, was im Fahrtwind laut und unangenehm wird.

Wann die Windjacke nicht mehr reicht

Bei Dauerregen ist eine Regenjacke gefragt, unter etwa fünf Grad eine gefütterte Softshell-Winterjacke. Wie die Lagen zusammenspielen, erklärt die Seite Rennradbekleidung im Winter.

Häufige Fragen

Ultraleichte Modelle wiegen oft unter 100 Gramm und passen in eine Trikottasche. Allroundjacken sind etwas schwerer, aber robuster.

Meist nur wasserabweisend. Sie hält Nieselregen und Spritzwasser kurz ab, für Dauerregen braucht es eine Regenjacke.

Die Weste ist luftiger und kleiner, die Jacke schützt zusätzlich die Arme. Bei kühleren Temperaturen oder mit Kurzarmtrikot ist die Jacke die bessere Wahl.

Eng, damit sie im Fahrtwind nicht flattert. In Fahrposition müssen Ärmel und Rücken lang genug sein.

Weiterlesen

Rennrad-Weste: der unterschätzte Allrounder

Die Radweste als Allrounder: Windweste, Thermoweste und Regenweste im Vergleich. Worauf du bei Schnitt, Rücken und Packmaß achten solltest.

Regenjacke fürs Rennrad: trocken von außen und innen

Die richtige Regenjacke fürs Rennrad: Wassersäule, Atmungsaktivität, Schnitt und Packmaß. Worauf Herren und Damen beim Kauf achten sollten.

Armlinge, Beinlinge und Knielinge

Armlinge, Beinlinge und Knielinge fürs Rennrad: wann sie sinnvoll sind, welche Materialien und Größen passen und wie sie nicht rutschen.